ICC – Frauengruppe

Der ICC, der Internationale Culture Club, ist eine Gruppe von Frauen verschiedenen Alters, aus verschiedenen Ländern – Korea, USA, Deutschland, Frankreich, Singapur, Japan, Australien, Schweden, Mexiko, Costa Rica, Spanien, den Philippinen, Vietnam, Indien, Thailand usw. – die Länder der ausländischen Frauen wechseln über die Jahre, da Ausländer meist nur einige Jahre in Korea leben.
Sie treffen sich jeden Montag von 11 bis 14 Uhr im Gemeindezentrum der Kirche zu freundschaftlichem und damit auch zu kulturellem Austausch. Da verschiedene Religionen vertreten sind – Christentum, Buddhismus, Islam, Hinduismus, Judentum – steht immer Toleranz im Vordergrund. Die Feste der einzelnen Religionen werden besprochen, teilweise gefeiert. Nach einer Aktivität – z.B. Basteln, Kochen, nach einem Vortrag einer Freundin über ihr Land oder über ein besonderes Thema; oder nach einer Diskussion wie z.B „meine Vorsätze für das neue Jahr“ – wird das Essen, das jede mitgebracht hat, geteilt (“Potluck”). Alle lernen die verschiedensten Küchen und Kochweisen, aber auch besondere Essensvorschriften kennen (Vegetarisch für Hindus, manchmal kein Schwein für Moslems oder Juden). Gleichzeitig lernen alle auch Korea kennen, auf eine intime Art, wie es sonst kaum möglich wäre. Die Frauen sprechen über ihre Freude, ihre Sorgen, ihre Pläne, über Familien und Alltagsprobleme, über Kinder, Schwiegermütter, Enkelkinder – dadurch entsteht das Gefühl einer wirklich globalen Gemeinschaft. Auch die Traditionen, Tabus, Mentalitäten anderer müssen respektiert werden, so seltsam manches auch einigen erscheint.
Da alle außer den Koreanerinnen in weiter Ferne von ihren Verwandten leben, fühlt sich die Gruppe wie eine Familie, was besonders bei der Weihnachtsparty zum Ausdruck kommt.
Statt des Treffens in der Kirche wird auch manchmal ein Ausflug in einen der Königspaläste, in ein Museum oder eine Ausstellung gemacht; besonders im Frühjahr und im Herbst werden Spaziergänge in der Natur gemacht; manchmal werden interessante kulturelle Vorträge besucht.